Archiv Aktueller Meldungen

Archiv 2006 - 2006 [MEHR »]

Archiv 2005 - 2004 [MEHR »]

Archiv 2004 - 2003 [MEHR »]

Archiv 2002 - 2001 [MEHR »]

Archiv 2001 - 2000 [MEHR »]

Weitere aktuelle Meldungen (Stand: 11.12.2008) [MEHR »]

Steueränderungen

Abgeltungssteuer ab 2009 [MEHR »]

Alle wichtigen vorgesehenen Steueränderungen ab 2007 [MEHR »]

Steueränderungen für 2006 [MEHR »]

Rentenbesteuerung ab 01.01.2005 [MEHR »]

Steueränderungen für 2004 [MEHR »]

Steueränderungen für 2003 [MEHR »]

Steueränderungen für 2003 [MEHR »]

Steueränderungen für 2002 [MEHR »]

Steueränderungen für 2000 [MEHR »]

Steuerreform 2001 bis 2005 [MEHR »]

Anzeige

Reisen

Lust auf eine Reise?
Lastminute?
Kreuzfahrt?


tele-fon.de - Ihr Ratgeber im Telekommunikations-Markt

Aktuelle Meldungen zur Einkommensteuer

Stand: 1.12.2007

Anzeige:

Link zu weiteren Steuertipps

01.12.2007

Grundsteuer nicht verfassungswidrig?

15.11.2005 / 27.12.2005 / 10.07.2006/ 07.05.2007 · Beim BVerfG war unter 1 BvR 1644/05 ein Verfassungsbeschwerde zur Frage der Grundsteuer bei selbstgenutztem Wohneingentum anhängig.

Die Beschwerde 1 BvR 1644/05 ist vom BVerfG ohne Angaben von Gründen nicht angenommen worden.

Das OVG NRW hat mit Beschluss vom 25.4.2007 - 14 A 661/06 die Grundsteuer auf selbstgenutzte Einfamilienhäuser für verfassungsrechtlich unbedenklich erklärt.
Die Kläger haben angekündigt, gegen diesen Beschluss Verfassungsbeschwerde einzulegen.

2-Jahres-Ausschluss-Frist für Arbeitnehmerveranlagungen verfassungswidrig?

08.09.2006 · Der BFH hat am 22.5.2006 mit Beschlüssen VI R 49/04 und VI R 46/05 entschieden, dass Ausschlkussfrist der Antragsveranlagung eine verfassungswidrige Benachteiligung von Arbeitnehmern gegenüber anderen Steuerpflichtigen darstellt, die von Amts wegen zur Einkommensteuer veranlagt werden.
Der BFH hat daher das BVerfG zur Entscheidung angerufen.

Nunmehr rückwirkend gesetzlich i.S. des BFH geregelt.

Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Versäumen der 2-Jahres-Ausschluss-Frist bei Arbeitnehmerveranlagungen

08.09.2006 · Der BFH hat am 22.5.2006 mit Urteil VI R 51/04 einem Arbeitnehmer Wiedereinsetzung in den vorsigen Stand gewährt.
Dem Arbeitnehmer war die 2-jährige Ausschlussfrist bei Arbeitmnehmerveranlagungen unbekannt.

Bundesfinanzhof prüft die Regelungen zur Steueramnestie

20.02.2006 · Ein Kläger mit erklärten Kapitaleinkünften fühlte sich gegenüber den Steuerhinterziehern benachteiligt, die mittels Steueramnestiegesetz nicht nur strafbefreit, sondern zudem auch noch steuerbegünstigt ihre Erträge nachmelden konnten.

Legen Sie also gegen die Besteuerung der Kapitaleinkünfte Einspruch ein und verweisen auf das Verfahren vor dem BFH.

Az: BFH IV B 122/05

Beschränkter Sonderausgabenabzug für ab 1.1.2005 geleistete Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung verfassungsgemäß

20.02.2006 · In einerm Verfahren zur Aussetzung der Vollziehung im Zusammenhang mit dem Antrags auf Eintrag eines Freibetrages auf der Lohnsteuerkarte 2005 hat der BFH beschlossen, dass es nicht ernstlich zweifelhaft sei, dass Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung nach AltEinkG nur beschränkt abzugsfähig sind.

BFH, Beschluss v. 01.02.2006, X B 166/05

Besteuerung privater Wertpapierveräußerungsgeschäften ab 1999 verfassungsgemäß

19.01.2006 / 18.3.2008 · Die Besteuerung von Einkünften aus privaten Veräußerungsgeschäften i. S. des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG in der Fassung ab 1999 ist verfassungsgemäß.

BFH, Urteil v. 29.11.05, IX R 49/04 (veröffentlicht am 12.1.06)

Das BVerfG hat die Auffassung bestätigt (2 BvR 294/06 vom 10.1.2008).

Höhere Pendlerpauschale nur bei großer Zeitersparnis

28.11.2005 · Bei der Berechnung der Pendlerpauschale für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit ist die kürzeste Strecke anzusetzen.
Die tatsächlich gefahrene längere Strecke kann nur dann steuerlich geltend gemacht wird, wenn durch den Umweg eine Zeitersparnis von mindestens 20 Minuten erreicht wird.
Urteil FG Düsseldorf 10 K 514/05 E

Wohnungsgröße bei Doppelter Haushaltsführung

22.11.2005 · Haben Sie aus beruflichen Gründen eine doppelte Haushaltsführung, so können Sie die Miete dieser Wohnung steuerlich geltend machen, wenn diese angemessen ist.
Unter angemessen versteht das Finanzamt eine Wohnungsgröße von maximal 60 m². Vor dem BFH befindet sich unter VI R 23/05 derzeit ein Revisionsverfahren, das diese Fragen klären soll.

Unfall auf Umwegfahrt zur Tankstelle steuerlich keine Werbungskosten

16.11.2005 · Ein Unfall eines Arbeitnehmers auf der Umwegfahrt zu einer Tankstelle führt dann nicht zu Werbungskosten, wenn die Heimfahrt ohne zu tanken hätte beendet werden können und das Fahrzeug am nächsten Tag an einer auf dem Weg zur Arbeitsstätte gelegenen Tankstelle hätte betankt werden können.

FG Saarland vom 13.9.2005, 1 K 189/01

Falle bei der Eigenheimzulage

16.11.2005 · Haben Sie im Jahr 01 ein selbstgenutzes Eigenheim gekauft, das erst grundlegend renoviert werden muss und Sie ziehen im Jahr 02 ein, dann verlieren Sie für das Jahr 01 die Eigenheimzulage.

BFH vom 29.1.2003, III R 53/00, BStBl 2003 II S. 565

Begrenzung der Kinderbetreuungskosten verfassungswidrig

16.11.2005 · Das BVerfG hat unter 2 BvL7/00 die Verfassungsbeschwerde zur Frage der der Anrechung der zumutbaren Eigenbelastung bei der Berechnung der Kinderbetreuungskosten 1997 - 1999 entschieden, dass. eine zumutbare Eigenbelastung nicht abzuziehen ist.

Die Regelung der zumutbaren Eigenbelastung ist zwar in der Neuregelung des § 33c EStG ab 2002 nicht mehr enthalten, es wriken sich Kosten jedoch erst ab 750 € je Elternteil aus.

Ratschlag:
Sie sollten auf jeden Fall Einspruch einlegen und das Ruhen des Verfahrens beantragen.

Einnahme-Überschuß-Rechnung muß ab Steuererklärung 2005 auf einem besonderen Vordruck abgegeben werden

15.11.2005 · Das Kleinunternehmerförderungsgesetz schreibt für bestimmte Gewerbetreibende und Freiberufler ab dem Wirtschaftsjahr 2005 einen besonderen Vordruck für die Einnahmeüberschußrechnung vor.

Sie finden den Vorduck (200%9 hier.
Und hier die Anleitung.

Vorläufigkeitsvermerke bei Einkommensteuerveranlagungen ab 02.11.2005 lt. BFM.

06.07.2005 · Die Festsetzungen der Einkommensteuer sind aktuell hinsichtlich folgender Punkte vorläufig vorzunehmen:
  1. Beschränkte Abziehbarkeit von Vorsorgeaufwendungen (§ 10 Abs. 3 EStG)
  2. Besteuerung der Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften im Sinne des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG für Veranlagungszeiträume ab 2000
  3. Besteuerung der Einkünfte aus Termingeschäften im Sinne des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG für Veranlagungszeiträume ab 2000
  4. Anwendung des § 24b EStG (Entlastungsbetrag für Alleinerziehende) für Veranlagungszeiträume ab 2004
  5. Anwendung des § 32 Abs. 7 EStG (Haushaltsfreibetrag) für die Veranlagungszeiträume 2002 und 2003
  6. Anwendung des § 32c EStG für die Veranlagungszeiträume 1994 bis 2000
  7. Höhe des Behinderten-Pauschbetrags (§ 33b Abs. 3 EStG)
  8. Anwendung der durch das Haushaltsbegleitgesetz 2004 vom 29. Dezember 2003 (BGBl. I S. 3076, 2004 I S. 69) geänderten Vorschriften
  9. Nichtberücksichtigung pauschaler Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben in Höhe der steuerfreien Aufwandsentschädigung nach § 12 des Gesetzes über die Rechtsverhältnisse der Mitglieder des Deutschen Bundestages.
Hintergund des Verläufigkeitsvermerks zu 9. sind verschiedene Klagen von Bürgern, die beanstandeten, dass es verfassungsrechtlich nicht richtig sein kann, dass die Parlamentarier die einzigen Steuerzahler sein sollen, die ihre Berufsausgaben nicht nachweisen müssen (Abgeordnete erhalten eine steuerfrei Ausgabenpauschale von jährlich 42.000 € ). Die Kläger haben daher beantragt, rund 30% ihrer Einnahmen pauschal und ohne Nachweis als Betriebsausgaben / Werbungskosten anerkannt zu bekommen.

Finanzamt muss Bewerbungsksosten ggfs. schätzen

09.02.2005 · Kann der Arbeitnehmer keine Belege für seine Bewerbungen vorlegen, weil das Finanzamt in der Vergagnenheit keinen Wert darauf gelegt hat, so fard das Finanzamt den Abzug wegen fehlender Belege nicht versagen.
Im Fall des FG Köln Az: 7 K 932/03 konnte der Steuerpflichtige glaubhaft machen, dass er rund 350 Bewerbungsen verschickt hatte. Das FG Köln ließ einen geschätzten Anteil als Werbungskosten zu.

BFH hält Haushaltsfreibetrag 2003 für nichtig!

04.01.2005/26.01.2005 · Mit Urteil vom 5.10.2004, VIII R 38/03 vertritt der BFH die Auffassung, dass der Haushaltsfreibetrag 2003 für Nichtverheiratete mit Kindern höchstwahrscheinlich mit dem Grundgesetz nicht vereinbar und nichtig (also nicht nur verfassungswidrig!) sei. Gegen dieses Urteil hat der Kläger Verfassungsbeschwerde eingelegt.

Die Nichtigkeit hätte zur Folge, dass weder Ledige noch Verheiratete einen Anspruch auf den Haushaltsfreibetrag hätten.
Hinweis auf unsere Empfehlung vom 20.1.2003 am Ende dieser Seite.
Da noch nichts endgültig entschieden ist, sollten die bisherigen Einsprüche weiter offen bleiben.

Gegen die ab 2004 geltende neue Regelung des "Entlastungsbetrag für Alleinerziehende" (Verheiratete sind wiederum ausgeschlossen) liegt bereits ein ablehnendes Urteil des FG Nürnberg (8.12.2004, III 33/2004) vor. Revision beim BFH unter III R 4/05.
Unsere Einspruchsempfehlung gilt daher auch für 2004.

Bisher die Rente verschwiegen?

15.11.2004 · Ab 2005 ist die Rentenbesteuerung geändert worden.

Dazu werden u.a. von den Rentenversicherungsträgern und Lebensversicherungsunternehmen alle für die Besteuerung notwendigen Daten an eine zentrale Stelle der Finanzverwaltung gemeldet.
Diese wertet die übermittelten Daten aus, führt sie - falls sie mehrere Renten bezogen haben - zusammen und reicht sie an die zuständigen Finanzämter weiter.
Dort kann dann ermittelt werden, ob Sie bereits früher Steuererkläungen abgegeben und die Renten erklärt haben.
Weiterhin wird ermittelt, ob überhaupt für die Renten eine Steuer festzusetzen ist und Sie eine Steuererklärung abgeben müssen.

Durch diesen Abgleich kann es sich herausstellen, dass festgestellt wird, dass Sie in den Jahren vor 2005 Ihre Renten bisher nicht versteuert haben. Sie sind da nicht allein, denn man geht von ca. 2 Mio Fällen aus.

Das wäre dann Steuerhinterziehung, die neben der Steuernachzahlung für die letzten 5 bis 10 Jahre auch noch Zinsen auf die hinterzogenen Steuern und eine Strafe nach sich zieht.
Sie können die evtl. Strafe verhindern, indem Sie rechtzeitig das Versäumte dem Finanzamt nachmelden (Selbstanzeige).

Eine Amnestie für steuersäumige Rentner ist bis dato nicht geplant.

Entlastungsbetrag für Alleinerziehende

15.11.2004 · Entlastungsfreibetrag für Alleinerziehende können einen Entlastungsbetrag in Höhe von 1.308 € im Kalenderjahr erhalten, wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind:

Der Begriff "allein stehend" ist äußerst eng auszulegen.

Damit sind hier Personen gemeint, die

Bei einer Haushaltsgemeinschaft kommt es auf das gemeinsame Wirtschaften in einer gemeinsamen Wohnung an, wobei sich die andere Person tatsächlich an der Haushaltsführung beteiligt oder es finanziell könnte.

Problematisch ist Voraussetzung, keine Haushaltsgemeinschaft mit einer anderer volljährigen Person zu bilden.
Damit sind gemeint:

Es besteht eine gesetzliche Vermutung der Haushaltsgemeinschaft, die vom Alleinerziehenden widerlegt werden kann.
Die Meldedaten sind nur eingeschränkt aussagekräftig. Entscheidend ist das räumliche Zusammenleben bei gemeinsamer Versorgung.

Nicht widerlegt werden kann die gesetzliche Vermutung bei eheähnlichen Lebensgemeinschaften und eingetragenen Lebenspartnerschaften.
Die Entscheidung, ob eine eheähnliche Lebensgemeinschaft vorliegt, soll nach den sozialhilferechtlichen Kriterien und den gesamten Umständen geprüft werden.
Anhaltspunkte sind:

Der Entlastungsbetrag wird monatsweise gewährt.
Es ist derzeit strittig, ob die Regelungen des Entlastungsbetrages für Alleinerziehende verfassungsgemäß sind und evtl. Verheiratete mit Kindern benachteiligt sind.
Ein Verfahren zur Klrung dieser Frage ist beim FG Nrünberg anhängig (siehe Meldung vom 4.1.2005).

Tipp: Als Verheiratete mit Kindern sollten Sie ebenfalls diesen Freibetrag beantragen, bei Ablehnung Einspruch einlegen und das Ruhen des Verfahrens beantragen.

Praxispauschale steuerlich abzugsfähig

15.11.2004 · Die sog. Praxispauschale und die Zuzahlungen bei Arzneimitteln sind als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG abzugsfähig.
Eine steuerliche Auswirkung ergibt sich allerdings erst dann, wenn die Summe aller außergewöhnlichen Belastungen die zumutbare Eigenbelastung übersteigt.

Unterhaltszahlungen an arbeitsunwilliges Kind nicht abzugsfähig

15.11.2004 · Das FG Köln hat entschieden, dass Unterhaltszahlungen an ein arbeitsunwilliges Kind steuerlich nicht geltend gemacht werden können.

Siehe auch BFH vom 28.5.1998, BFH/NV 1998, 1352.

Kein Anspruch auf Übertrag von Kindergeld / Haushaltsfreibetrag bei gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften

15.11.2004 · In gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften hat der Partner keinen Anspruch auf Kindergeld für die in den gemeinsamen Haushalt aufgenommenen Kinder des anderen Partners.
Dies gilt auch für die Übertragung des Haushaltsfreibetrages.
BFH vom 20.04.2004, VIII R 88/00.

Beschränkung der Abzugsfähigkeit von Arbeitszimmern ab 2005

08.10.2004 · Ab 2005 wird die Abzugsfähigkeit der Kosten für Arbeitszimmer für beiderseits berufstätige Eheleute erheblich eingeschränkt.
Bislang konnter jeder den Höchstbetrag von 1.250 €/Jahr beanspruchen.
Zukünftig ist die Abzugsbeschränkung objektbezogen, d.h., wenn nur ein Arbeitszimmer vorhanden ist, das von beiden benutzt wird, so wird der Höchstbetrag auf beide anteilsmäßig verteilt.

BFH hält rückwirkende Verlängerung der Spekulationsfrist für verfassungswidrig

21.02.2004 · Der BFH hat mit Beschluss vom 16.12.2003 - IX R 46/02 - das BVerfG angerufen, weil er die Besteuerung der privaten Veräusserungsgeschäfte nach dem 31.12.1998, bei denen die bisherige zweijährige Spekulationsfrist bereits abgelaufen war, für nicht verfassungsgemäß hält.
Letzte Änderung: 18.03.2008 Quelle: www.olufs.com/archiv_5.shtml